Richard
Richard
Meine Anzeige wurde gelöscht, da in meiner Anzeige ein angeblich irreführender, unangemessener oder von der Angebotsbeschreibung abweichender Preis angegeben wurde. Ich solle in dem dafür vorgesehenen Feld einen konkreten Preis angeben oder alternativ eine angemessene Verhandlungsbasis auswählen. Interessenten würden Angebote mit Vermerken wie "zu verschenken", bei denen es sich jedoch um Kauf- bzw. Tauschangebote, weitere Folgekosten, eine Spende oder eine Dienstleistung handelt, oft als Spam wahrnehmen. Ich würde ein aussagekräftiges Impressum benötigen: - meinen vollständigen Personennamen (Vor- und Nachname) - komplette postalische Anschrift - meine Telefonnummer oder meine E-Mail-Adresse Zudem bitter man mich, zur Aktualisierung des Angebotes die Anzeige zu bearbeiten, anstatt sie zu löschen und neu einzustellen.
Solltest ich mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sein, könne ich folgendermaßen dagegen vorgehen:
Ich kann mich mit meinem Anliegen an eine hierzu nach Art. 21 Abs. 3 der Verordnung (EU) 2022/2065 zertifizierte außergerichtliche Streitbeilegungsstelle wenden.
Zudem stünde es mir frei, gegen die Entscheidung gerichtlichen Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen.
So die Antwort vom Team Kleinanzeigen
Ich empfinde das Ganze natürlich als albern und nicht zutreffend. Mir ist neu, daß ich bei einer kostenlosen Vermietung/Überlassung im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ein Impressum benötige, bei gleichzeitig offensichtlich fehlender Gewinnerzielungsabsicht von einer Gewerblichkeit auszugehen ist.
Die sich stellende Frage, wie ich denn nun bitte einen mietfrei abzugebenden Rasenmäher korrekt inserieren soll, steht nach wie vor im Raum. Die zu hinterlegende Sicherheitskaution taugt nicht als Preisangabe, denn dann müßten diese temporären Kosten auch den Preis einer angebotenen Mietwohnung bestimmen. Dann müßte bei jedem Mietobjekt die Höhe der Kaution, meist die mehrfache Miete, als Preis im Inserat stehen. Tut es aber nirgends! Ich kann und will mich jetzt hier aber nicht über die Intelligenz der und die Ungleichbehandlung durch die Kleinanzeigen-Supporter beschweren. Jeder handelt nach seinen Möglichkeiten.
Ich kann das Ganze nochmal neu aufsetzen. Diesmal mit „Miete geschenkt“ als Titel. Es wird aber auch dann wieder Nutzer geben, die genügend Luft für Mißverständnisse finden. Da ich nur 1 Anfrage hatte, bei der der offensichtlich nicht deutsche Nutzer in schlechtem Deutsch verwundert zeigte, daß der Artikel nicht (wie vermutet) zu verschenken sei, weiß ich auch, wer das Inserat gemeldet hat. Aber da stehe ich drüber.