IKEA startet eigenen Marktplatz für gebrauchte Möbel - Konkurrenz zu Kleinanzeigen?

Wusstest du, dass IKEA inzwischen sogar einen eigenen Second‑Hand‑Marktplatz gestartet hat? Die Plattform steht ausschließlich IKEA‑Family‑Mitgliedern zur Verfügung und bietet unter anderem Preisvorschläge durch einen Partnerdienst sowie eine abgesicherte Zahlungsabwicklung für Käufer. Wenn IKEA selbst im Second‑Hand‑Markt aktiv wird, kann das durchaus beeinflussen, wie schnell und wo bestimmte Anzeigen zuerst auftauchen.

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Ersteres Ja. Daß das nur für „Family“-Mitglieder ist: Nein. Macht nix :slight_smile: Das Hinweisschild in der keine 10km von mir entfernten Ikea-Filiale hatte ich bereits vor einigen Wochen gesehen. Es gibt allerdings Klassiker im Ikea-Programm, die eher nicht dort gehandelt werden, sondern seit vielen Jahren außerhalb, z.B. Ivar. Das ist zu weit verbreitet und zu günstig, als daß das wieder zu Ikea zurückgetragen wird. Da gibt es ein bekanntes Preisniveau für gebrauchte Teile, übrigens in Abhängigkeit zur Entfernung zur nächsten Großstadt.

Durch Deinen Hinweis habe ich jetzt entdeckt, daß das Second-Hand-Angebot einer Filiale sogar auf der Web-Seite zu finden ist. Ich habe das für meine Filiale so verstanden, daß die angebotenen Teile in der Filiale verfügbar sind, d.h. sofort einpacken und bezahlen. Ich werde demnächst dort mal reinschauen :slight_smile:

Dieser Gebrauchtmarkt mit Verkäuferangeboten kommt demnächst, ist noch nicht in Betrieb. Als Beispiel habe ich auf der Vorab-Web-Seite ein Ivar-Angebot gefunden. Mein Web-Browser zeigt nicht mal einen Preis dafür an. Hm …? Irgendwelche Adblocker? Negativ dabei: es gibt Fotos vom Verkäufer, also von den tatsächlich angebotenen Teilen, und es gibt Produktfotos von Ikea im gleichen Angebot. Und genau letztere zeigen eben nicht die Variante, die im Angebot ist. Vermutlich von einer „KI“ ergänzt :frowning:

Desweiteren will(!) ich kein Käuferschutzgehampel, das selbstverständlich Aufpreis kostet. Der übliche Weg: ich fahre zum Anbieter, schaue mir die Ware an und bei Kauf bezahle ich sie bei Übergabe in bar. Umgekehrt beim Verkauf verfolge ich dieselbe Verfahrensweise. Alles andere ist mir zu „Gen-Z-Awareness-Vollkasko-Gedöns“ und somit zu teuer.

Nicht zu vergessen: bei solchen Abholgebrauchtwarengeschäften kamen schon nette Begegnungen zustande. Ich bekam etwas Obst aus dem Garten frisch dazu, oder ich verkaufte gleich noch weitere Sachen aus meinem Angebot, pseudo-philosphische und interessante Gespräche inbegriffen :slight_smile:

Gruß

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Ist das nicht ein bisschen sehr „nieschig“ was IKEA hier macht? Gut, die Bild Zeitung muss reißerisch daherkommen und Kleinanzeigen im Titel bringt Klicks, aber bei dem was die vorhaben scheint nichts irgendwie eine Konkurrenz zu Kleinanzeigen dazustellen?!

Es sei denn, die machen es wie Vinted und fangen vertikal an und erweitern dann später erst die Kategorien, jetzt Möbel, später kommt vl. Elektronik hinzu.

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Ikea nutzt das Prinzip der Kundenbindung sehr stark. Insofern ist es nur logisch, wenn sie alles rund um ihre Produkte kanalisieren wollen, vielleicht auch mehr oder weniger unter ihre Kontrolle bringen. Beim Gebrauchtwarenmarkt kommen sie unsicheren Verkäuferanwärtern bei der Preisfindung entgegen und machen es diesen bequem: „Biete dein Produkt in wenigen Minuten mit vorausgefüllten Produktinformationen und Preisvorschlägen an.“

Dazu kommt der „Ikea Käuferschutz“: „Für begrenzte Zeit ist der Käuferschutz bis zum 1. Januar 2027 kostenlos. Danach kostet er nur 5% des Kaufpreises und bietet dir sichere Bezahlung, ein gutes Gefühl bei der Abholung und Unterstützung, falls etwas schiefgeht.“

„Jedes Angebot wird von IKEA überprüft und deine Zahlung wird sicher verwahrt, bis du das Produkt abholst und auf „Produkt akzeptieren“ klickst.“

Die Formulierung läßt vermuten, daß die Vorkasse-Bezahlung immer über Ikea läuft. Daher aufpassen, wenn’s für den Verkäufer irgendwann heißen könnte, daß Guthaben nur über eine Guthabenkarte ausgezahlt werden, die selbstverständlich nur bei Ikea gilt.

Als Verkäufer erlebe ich dort das Ausgeliefertsein einem Instrument, das Käufern Vorteile gewährt. Als Käufer erlebe ich den Schwund im Geldbeutel (5% Aufpreis).

Als Kaufinteressent weiß ich notwendigerweise immer, wie die Marktkonditionen sind. Beim Flohmarkt bezahle ich den Meter-Preis des Flohmarktorganisators mit, bei Ebay die Angebotskosten der gewerblichen Anbieter ebenso bei Kleinanzeigen_de. Ansonsten bezahle ich im Web sowieso immer mit meinen Daten.

Noch was: ich war schon bei einem Anbieter und habe das Angebot abgelehnt, weil es zu sehr von den versprochenen Eigenschaften abwich, also nicht mal Preisverhandlung. So was wird mit der Vollkaskoabwicklung über Ikea aufwendig, also unbequem. Ein Nachteil für mögliche Käufer.

Gruß

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In diesem Moment stehen 556.378 IKEA‑Artikel auf Kleinanzeigen, das sind fast 1 % aller Anzeigen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Kleinanzeigen nicht begeistert wäre, wenn dieser Traffic plötzlich woanders landet :wink:

Aber nein … Kein Hersteller mit einem etablierten Geschäftsmodell würde freiwillig in den hochproblematischen Bereich der Kleinanzeigen einsteigen, inklusive privater‑privater Transaktionen, Betrugsrisiken und Buyer‑Protection‑Konflikten.

Ikeas Strategie ist viel simpler: Sie schließen eine Loyalitätslücke. Sie halten ihre Community enger zusammen, bieten einen sicheren Rahmen und verhindern, dass ihre Produkte komplett in fremde Ökosysteme abwandern.

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Sehr spannender Einwurf. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Und ja, 1% ist immerhin schonmal ein kleiner Teil vom Kuchen :wink:

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Hier mal ein erster Eindruck:

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Selbst wenn IKEA irgendwann eine halbe Million Second‑Hand‑Anzeigen hätte, wäre das für die Gesamtzahlen des Konzerns absolut zu vernachlässigen. Das ist für IKEA kein echtes Geschäftsmodell, sondern ein Instrument für Kundenbindung und Markenpflege.

Ein weiterer Punkt: Viele IKEA‑Produkte sind für Erschwinglichkeit konstruiert, nicht für maximale Langlebigkeit. Genau deshalb ist es für IKEA kommunikativ attraktiv, einen eigenen Second‑Hand‑Kanal zu betreiben. Das stärkt die „grüne“ Wahrnehmung der Marke und zeigt: Wir fördern Wiederverwendung und verlängern die Lebensdauer unserer Produkte.

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ich habe früher öfters mal für einige firmen gemöbelt, dabei ist mir aufgefallen das ärtzte und anwälte , bzw. die besserverdienenden, gute IKEA-Ware hatten, vom billy schrank bis zur küche, vom kissen bis zur beleuchtung. mitlerweile alles vergilbt, auch wenn man kein raucher ist

mit den meisten möbeln machst du höchsten 1 bis 2 umzüge, dann sind sie futsch, mal von der patina abgesehen.

billy regal ging ja noch, das war stabiles holz früher mal, mitlerweile ist das auch nur noch wabenholz, bzw. pappe :frowning: schade.
aber ich begrüße das konzept, muß man machen , alleine schon wegen der kundenbindung (muß mal wieder dort essen gehen, aber nicht dieses hackzeugs bouletten, nen gutes steak ist angesagt )

vg

Diese Art von Produkten hat abgenommen. „Damals“[tm] gab es etliche Produktlinien, die aus Holz hergestellt wurden. Ivar als modulares Regalsystem hatte ich bereits in anderen Beiträgen genannt, das gibt’s heute noch. Dazu gab’s im Laufe der Jahre immer mal wieder wechselnde Elemente im Angebot. Einige verschwanden recht schnell, andere blieben. Es gab auch Verbesserungen(!) von einzelnen Elementen, z.B. bessere Topfbänder für Türen oder geschlossene Elemente aus Massivholz statt Preßspanseiten. Es gab temporär Verschlechterungen wie die Plastikschienen an den Regalböden. Die sind schon wieder Vergangenheit. Ebenso wurden eine Zeit lang die Pfosten „dünner“, AFAIK ebenso wieder Rückkehr zur alten Qualität.

Es gab Programme, die wurden Klassiker, weil sie qualitativ gut waren, und trotzdem aus dem Angebot verschwanden, z.B. das Küchenprogramm Värde. Ich selbst hatte mir vor knapp 20 Jahren Värde-Elemente auf dem Gebrauchtmarkt gekauft, vor Kurzem einen Teil davon verkauft und die andere Hälfte in der neuen Küche aufgebaut. Dazu habe ich ein paar andere Elemente vom Gebrauchtmarkt ergänzt. Seit ein paar Jahren gibt’s dieses Programm nicht mehr, weil Birkenholz auf dem westeuropäischen Markt rar wurde. Das kam zuvor hauptsächlich aus Rußland. Heute gibt’s im Holzfachhandel oder in den Heimwerkerbastelmärkten ebenfalls fast keine Birke mehr. Schade um dieses Ikea-Programm, denn momentan sind dort alle Küchenprogramme aus Preßspan. Dieses Zeug hält tatsächlich nicht viel aus, Feuchtigkeit schon mal überhaupt nicht.

Die Värde-Küchenelemente sind, weil nicht mehr im Ikea-Programm, nahezu wertstabil. Konkret: vor knapp 20 Jahren ein Element gebraucht gekauft, vor 2 Jahren für denselben Preis verkauft.

FYI: vor ein paar Wochen kaufte ich auf dem Gebrauchtmarkt einen Hängeschrank so ungefähr aus den späten 1980ern, der optisch zum Värde-Programm paßt und aus der „Vor-Värde-Zeit“ stammt. Der hängt jetzt in der Küche mit einem ausgetauschten Värde-Griff (vom Gebrauchtmarkt :slight_smile: ) neben den anderen. Gar keine schlechte Ikea-Qualität :slight_smile:

Hier im Ikea gibt’s so was nicht (mehr). Die Elchköttel [1] aus Hackfleisch oder die vegetarische Variante, daneben gibt’s Lachs und ein paar weitere vegetarische Sachen. Aber ich warne Dich ausdrücklich vor dem vegetarischen „Wiener Schnitzel“ in Preßspan äh Schuhsohlenart.

Echtes Fleisch ist genauso wie Massivholz aus dem Ikea-Programm verschwunden.

Gruß

[1] Der Sage nach verfolgen die Schweden den ganzen Sommer lang ihre Elche und sammeln deren Hinterlassenschaften auf, um sie in den Süden zu exportieren :wink:

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stimmt, das steak ist hier auch verschwunden, gibt noch regional spargel und so zeug…
die press schnitzel gabs schon in der 80´am imbiswagen (oder stationäre holzhütte mit folienfenstern :slight_smile: ) zum essen, wie hieß das damals? formfleisch :smiley:
soso, Elchhinterlassenschaften…:smiley:

ja, schade mit dem „echtholz“, alles mittlerweile leicht und Pressspan bzw. Kartonwaben innen drin .. :frowning:
denke, da kannst du es nicht mehr auf dem küchentisch treiben, geschweige auf dem wohnzimmertisch :stuck_out_tongue: :smiley:
lol

vg

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nachtrag:

IKEA Second-Hand-Marktplatz startet in Deutschland

auch die medien schalten sich langsam ein und empfehlen es, spannend ist es allemal wie andere platformen darauf reagieren.

Fazit: eine echte Alternative für IKEA-Fans
Mit der automatischen Übernahme von Produktdaten, dem integrierten Käuferschutz und vor allem dem 15 % Bonus auf IKEA-Gutscheine hat der neue Marktplatz starke Argumente auf seiner Seite. Wer ohnehin regelmäßig bei IKEA einkauft, kann seine ausgemusterten Möbel bequem zu neuem Shopping-Guthaben machen.

Es wird spannend zu sehen sein, wie etablierte Plattformen wie Kleinanzeigen ab dem 14. Oktober auf die neue Konkurrenz reagieren!

vg

Hallo,

ich versuche gerade Verständnis für das eigenartige Vorgehen von Ikea zu entwickeln.

Die Suchmaschine: ich gebe den Namen eines Möbelprogramms ein und erhalte zuerst die (bisher) wenigen Treffer, aber danach kommen viele weitere Angebote mit sehr vagen bis gar keinen Namensähnlichkeiten. Naja, ist vielleicht dem bisher geringen Angebotsumfang geschuldet. Vielleicht wird’s zukünftig besser. Aber bei der Suche die Entfernung auf 100km oder darüber hinaus unendlich einstellbar zu gestalten entspricht nicht ganz meinen Erwartungen. Wenigstens 200km sollten einstellbar sein, denn als Mittelpunkt wird ausschließlich mein Wohnort genommen. Soll heißen für den Fall, daß ich irgendeiner entfernten Stadt einen Besuch abstatte, kann ich z.B. bei Kleinanzeigen_de den Mittelpunkt des Suchradius selbst bestimmen, wenn ich die Reise zusätzlich als Angebotserweiterung betrachte.

Kommunikation: ein „Chat“ mit Hilfe der Ikea-Web-Seite. Als Name wird offensichtlich der reale aus meinem Ikea-Family-Card-Profil gewählt. Unschön, wenn ich zum Handel eher ein Pseudonym nutzen möchte.

Ablauf:

Damit sind sie bei mir draußen :frowning: Mich interessiert gerade ein kleiner Ikea-Artikel zum Preis unter 10 EUR. Der Anbieter lebt offensichtlich gerade mal 2km von mir entfernt. Was ist in einem solchen Fall der übliche Weg? Termin vereinbaren, kurz mal „rübergehen“, anschauen, handelseinig werden, Bargeld und Ware austauschen, fertig. Wenn mir die Ware nicht gefällt, dann nett verabschieden, fertig. Aber so? Mit Anzahlung, Restzahlung oder Rückerstattung, Kontobewegungen kontrollieren, usw.? Nein, nicht mit mir. Noch umständlicher geht’s nicht. Aber klar, bei meiner Vorgehensweise erhält Ikea weniger persönliche Daten von mir. Und diese möchte diese neue Datenkrake offensichtlich haben. Desweiteren gibt es Situationen, in denen ich nicht möchte, daß ein Verkäufer/Anbieter zu viele Daten von mir erhält. Bereits Namen sind eher unnötig.

Nicht zu vergessen, daß der von Ikea vorgesehene Ablauf einen mobilen Web-Zugang voraussetzt („stornierst du es vor Ort“). Damit sind Menschen ohne Schlaufernsprecher draußen. Sollen sie doch gleich dazu schreiben, daß sie als weitere Daten für ihre Sammlung noch Preis und Betriebssystem des Mobilgeräts ihrer Kunden haben möchten.

Ständig und überall diese Warnungen:

Screenshot 2026-10-21 at 21-48-37 Gebrauchte IKEA Produkte IKEA Second-Hand-Marktplatz

Ist das dort ein Kindergarten? Liebe Leute bei Ikea: bei eurem Angebot geht es um gebrauchte(!) Möbel und Einrichtungsgegenstände und nicht um besonders wertvolle Güter wie Rolex-Uhren, Porsche 911 oder Immobilien. Wenn ihr das „betreute Leben“ einführen wollt, dann richtet euer Angebot an die Leute, die betreut werden müssen. Ich gehöre (noch) nicht dazu.

Gruß

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Ich mach’ dann mal die /ingrid :slight_smile:

Weitere Kritikpunkte von mir:

  • Hat der Anbieter einen Preis festgelegt, wird dieser angezeigt und von Ikea der letzte verfügbare Verkaufspreis in kleiner Schriftart ergänzt. Gut zur Orientierung. Aber wählt der Anbieter „Preis vorschlagen“, ergänzt Ikea genau diese Angabe nicht. Gerade dann wäre es nützlich. Warum machen Software-Entwickler so was?

  • Irritierend ist die Info „Verkauft von …“, gemeint ist der Anbieter, denn verkauft ist das angebotene Stück eben gerade nicht.

  • Ist der Anbieter zu faul irgendwas zu seiner Ware zu schreiben, ergänzt Ikea den eigenen Text (sinngemäß: „Kauft diese Lampe, denn sie ist sehr schön.“) aus dem Angebot, der in deren Datenbank vorhanden ist, ohne diesen als solchen zu kennzeichnen. Schade, denn ich erwarte vom Anbieter eine Angabe zum Zustand, der über „gebraucht“ hinausgeht.

  • Dieser Kritikpunkt betrifft ebenso einen Teil der bisherigen Anbieter: beim Erstellen von Fotos sind manche Anbieter zu faul und kopieren lediglich ein Bild von Ikea aus dem „Katalog“. Wenn die Ware neu und originalverpackt ist, wäre das angebracht, aber sonst nicht. Es fällt deswegen so direkt auf, weil Ikea scheinbar prinzipiell ein paar Bilder aus ihrem Katalog anhängt. Tja, und dann sind’s dieselben.

Zum Ablauf:
Eben erfolgreich was gekauft :slight_smile: Wie bereits beschrieben: Ort und Zeit vereinbart, Ware angeschaut, für gut befunden, bar bezahlt und nett verabschiedet. Der Verkäufer hat das Angebot daraufhin gelöscht. Bewertungen funktionieren so natürlich nicht. Ob’s dort einen Knopf für den Verkäufer gibt, der die Alternative zu „Löschen“ das naheliegende „Verkauft“ anbietet, weiß ich nicht. Vermutlich nicht. Dann ist’s ein Fehler der Softies.

Kritik am „Chat“:

  • Das Drücken der RETURN-Taste sendet den Beitrag, d.h. es gibt keine Möglichkeit seinen Text auch nur irgendwie zu strukturieren. Welch ein Rückschritt! Vermutlich für die jungen Generationen, die Grundlegendes sowieso nicht mehr beherrschen :wink:

Fazit: die Softies sollten ein paar kleinere Fehler beseitigen, die Prozeßverantwortlichen nochmal über ihre angebotenen Abläufe (use cases) nachdenken. Vielleicht wird’s dann wenigstens ein hübsche Plattform :wink:

Gruß

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hmmm…
perfekt ist nichts, leider…

wenn es dich dort stört, dann mach nen bogen drum :slight_smile:
gibt ja noch andere plattformen :smiley:
vg

Kritik bedeutet nicht, daß ich die Finger davon lasse.

Gruß

:slight_smile: :slight_smile: Danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Sehr klar, sehr strukturiert und für mich wirklich hilfreich.

also, für mich ist es nichts…
dafür sind mir die aufgelisteten probleme zu heftig.
ich mach nen bogen drum, gibt ja noch andere platformen, zudem, ich mag ikea möbel nicht besonders :slight_smile:

vg

Einerseits ist das Portal erst ein paar Tage in Betrieb. Schaunmermal, was sich dort in dieser Anfangszeit bis Jahresende noch ändert oder verbessert.

Andrerseits spielen die Nutzer eine Rolle, inwiefern sie die Abläufe „leben“. Mein Kauf heute hat so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Der nächste Anbieter wird vielleicht auf dieses Prozedere mit der Anzahlung bestehen. Dann bin ich draußen, wie bereits geschrieben.

Ich werde mir als Nächstes einen Account zulegen, der nichts mit meiner bisherigen „Family Card“ (Kundenbindungskarte) zu tun hat. Und dann habe ich „rein zufällig“ ein paar Ikea-Kleinigkeiten zu verkaufen und kann die Verkäuferseite durchspielen.

Macht ja nix. Es gibt andere brauchbare Kleinigkeiten dort, im Prinzip fast alles, was man in einem Haushalt verwenden kann. Mein Kauf heute war z.B. eine Lampe, wie sie genauso in anderen Einrichtungshäusern oder Heimwerkermärkten verkauft wird.

Gruß

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Ein weiterer Mangel beim neuen Ikea-Portal fand sich: man keine keine expliziten Such-Anzeigen aufgeben. Es läuft dann wohl darauf hinaus, wie bei Kleinanzeigen_de, den Titel der Anzeige mit „SUCHE:“ zu beginnen. Ob’s klappt ist noch nicht getestet, zumindestens nicht von mir, und ich habe noch keine solche Anzeige entdeckt.

Ebenso eine Nachlässigkeit: im Angebot wird zwar der Angebotsort genannt, aber nicht mehr die Entfernung. Desweiteren fehlt im Angebot die Angabe, wann es eingestellt wurde. Beide Angaben sind nur in der Übersicht zu finden.

Im Gegenzug fand ich eine Anzeige ohne Nennung eines Ikea-Namens mit der Angabe „… nicht sicher, ob von Ikea …“. Das hat die „KI“ wohl übersehen :wink:

Ich glaube, daß ich in einem zukünftigen Leben Software-Tester werde :wink: