Will gerade eine Anzeige aufgeben und dann das …
Die haben immer mehr ein „Rad ab“ …
interessant …
bist du privat oder händler?
ich habe probeweise eine anzeige aufgegeben, ich hatte diesen „vorschlag“ nicht.
vg
@Muffel_Mufflig Ich hatte heute exakt dieselbe Erfahrung, als ich eine Anzeige für meine alten Lowa‑Wanderschuhe in Größe 49 einstellen wollte.
Offenbar reicht es dem gierigen Kleinanzeigen nicht mehr, meine Daten und mein Nutzungsverhalten quer durchs Internet zu verkaufen und meine Anzeige mit mehreren Händlerangeboten für genau dieselben Lowa‑Stiefel zu umrahmen (Kleinanzeigen spielt damit praktisch meine eigene Konkurrenz). Und jetzt: Wenn ich nicht in die neue Welle der täglichen Bezahl‑Pushes einsteige, versinkt meine Anzeige schneller als ein Stein im „gorgo profondo“ der Suchergebnisse.
In einem anderen Forum habe ich schon die nächsten „guten Nachrichten“ gelesen: Das neue Bewertungssystem kommt in den nächsten Wochen. Nur Transaktionen über den Kleinanzeigen‑Käuferschutz werden überhaupt noch Bewertungen ermöglichen. PayPal oder andere Zahlungsmethoden haben dieses „Privileg“ nicht. Keine Gebühren, keine Sichtbarkeit.
Wow…ich hatte bisher nur das Pur Abo auf dem Schirm, also das hier Kleinanzeigen Pur
Aus meiner Sicht ist das nur für Privat. Die Händler haben ja die Kleinanzeigen Pro Pakete.
nun, ich bin privat, habs noch nicht erfahren.
vielleicht wird es nach und nach ausgerollt? irgendwie?
vg
@HerrDoctor Ich bin privat
Ich hoffe, die begraben sich mit diesen Änderungen die du nennst weiter selbst … damit alternative Plattformen endlich zum Zuge kommen.
Das Basis und Plus Abo bezieht sich übrigens nur auf die Immobilien Pakete für private Immobilienanzeigen – Kleinanzeigen Help Center
Das ist so leider nicht korrekt. Kleinanzeigen bietet je nach Kategorie unterschiedliche Basis‑ und Plus‑Pakete an, jeweils mit eigenen Preisen, Laufzeiten und Funktionen. Aktuell werden solche Pakete nur in den Kategorien Immobilien und Fahrzeuge angezeigt (jeweils für 12,99 € / Monat). Vor Kurzem wurde ein ähnliches Plus‑Paket auch bei Konsumgütern eingeblendet (11,99 € / 14 Tage), das inzwischen aber nicht mehr überall erscheint.
ah ok, danke. Dachte das gibt es nur bei Immo.
Das geht klaar in eine Richtung: Verkaufen nur noch gegen Gebühren. Und das realisiert man in ganz kleinen Schritten. Und das Konzept geht auf.
nun, das ist eine verkaufsplattform wie ebay.
ebay versteigert, KA bietet verkauf.
es ist legitim was zu verlangen, wenn aber der service leidet und schikanen an der tagesordnung sind, ohne ansprechpartner, dann hört es auf. ![]()
naja, so dolle sind die auch nicht.
vinded gehört zu KA
spock kannst du vergessen, die wollen geldmitgliedschaft.
willhaben, mäßig, die sperren alle links und emails, auch da wird wenig geschaut.
bei flink muß ich neue kategorien anlegen, weil es die nicht gibt, ich erfinde sie quasi für sie (ohne bezahlung)= auch habe ich in 4 monaten kein einzigen beobachter bei 20 artikeln ![]()
die seiten sind allgemein sehr schwach aufgestellt.
hood gabs auch mal, ist auch nicht so dolle, ich habs da aufgegeben, schon seit langen.
es gibt nichts anderes alss KA, da kann man sich winden wie man möchte.
Friss oder stirb, in der medialen Welt.
vg
Das wäre mir neu
Soweit ich weiß haben die keine gemeinsamen Betreiber, die sind mittlerweile ja auch stärker Konkurrenten geworden, weil Vinted ähnliche Kategorien wie Kleinanzeigen anbietet.
ah okay…
mir war so irgendwo hier im forum gelesen zu haben, das sie der selben investorgruppe gehören, irgendwas schweden oder norwegen.
okay, tut mir leid, ich habe es gerade suchen lassen bei google.
es sind zwei verschiedene firmen, aber das geld konzept ist identisch.
vg
@Muffel_Mufflig Vor drei Jahren habe ich exakt dieselben Lowa‑Wanderschuhe schon einmal auf Kleinanzeigen verkauft. In den ersten 24 Stunden hatte ich über 150 Aufrufe,völlig normal damals. Jetzt, drei Jahre später, gleiche Kategorie, gleiche Marke, gleiche Größe: 23 Aufrufe. Das ist nicht einfach „weniger Sichtbarkeit“, das ist ein Einbruch, der sich nicht mehr mit Zufall erklären lässt.
Heute wollte ich zwei Anzeigen für Kinderkleidung einstellen, und jedes Mal springt mir diese neue, extrem aggressive Meldung entgegen:
Wenn ich veröffentlichen will, muss ich aktiv bestätigen, dass ich ohne kostenpflichtige Top‑Anzeige fortfahren möchte. Kein „Nicht mehr anzeigen“, kein Opt‑out, nichts. Einfach täglicher Druck, jeden Upload mit einem Upsell zu verknüpfen.
Und Kleinanzeigen sagt es inzwischen ganz offen zu mir: „Mit jedem Tag reduziert sich die Sichtbarkeit merklich.“ Ja, stimmt, VIELEN DANK KLEINANZEIGEN, aber warum? Das ist die eigentliche Frage.
Ich sehe aktuell zwei Möglichkeiten:
- Manipulierte Sichtbarkeit: Kleinanzeigen könnte die Reichweite normaler Anzeigen künstlich drosseln, um die neuen Bezahl‑Features attraktiver zu machen. Das würde erklären, warum Anzeigen plötzlich kaum noch Views bekommen, selbst in Kategorien, die früher extrem gut liefen.
Es geht längst nicht mehr nur um „Verkaufen gegen Gebühren“. Der eigentliche Paradigmenwechsel lautet: „Veröffentlichen gegen Gebühren“, und das ist ein gewaltiger Unterschied.
Das Verkaufen selbst wird immer schwieriger, während das Bezahlen für Sichtbarkeit immer einfacher gemacht wird. Kleinanzeigen drängt die Nutzer Schritt für Schritt in ein Modell, in dem man schon für das bloße Einstellen einer Anzeige mehrere Upsell‑Hürden überwinden muss – ohne jede Garantie, dass der Artikel am Ende überhaupt verkauft wird.
Die Plattform verdient also zunehmend an der Veröffentlichung, nicht am Erfolg der Transaktion.
Und um es den Nutzern noch ein bisschen schwerer zu machen, platziert Kleinanzeigen rund um private Anzeigen gleich eine halbe Reihe von Händlerangeboten – oft exakt dieselben Artikel, die man selbst gerade verkaufen möchte.
Das Ergebnis: Die eigene Anzeige konkurriert nicht nur mit anderen Privatverkäufern, sondern wird aktiv von der Plattform selbst mit professionellen Retail‑Listings flankiert. Kleinanzeigen fördert damit genau das Szenario, in dem die Anzeige länger auf der Plattform bleibt, man mehr Geld für das erneute Hochpushen oder für (immer teurere) Sichtbarkeitsoptionen zahlen soll.
Fast schon ironisch, oder.